Frag Kassi - Erklär mir die Welt!

  • Wieso gibt es eine Hundesteuer aber keine Katzensteuer?


    Zitat

    Original von Kassandra
    In Deutschland wurde die Hundesteuer erstmals durch eine Verordnung der Fürstlich Isenburgischen Regierung vom 28. Februar 1807 in der Stadt Offenbach am Main erhoben; sie betrug jährlich einen Reichstaler und sollte als Beitrag zur Tilgung städtischer Kriegsschulden dienen. Als seuchenpolizeiliche Maßnahme zur Verringerung der Hundezahl und damit der Tollwutgefahr wurde sie mit der Verordnung vom 19. Mai 1809 und Abgabe ab 1. Juli 1809 in Sachsen-Coburg eingeführt. Hier war die jährlich zu entrichtende Abgabe bei Hündinnen geringer als bei Rüden; halb befreit waren Wachhunde für Hausbesitzer in nicht im Wald liegenden Dörfern; ganz befreit waren zwei Hunde für Jäger, einer für jede Herde von Schäfern, Wachhunde für Lotto-Boten, Amts- und Gerichts-Frohnen, Nachtwächter, Hausbesitzer in Walddörfern und abgelegener einzelner Wohnungen, Scherenschleifer und andere Gewerbetreibende die ihn zu ihrer Sicherheit brauchen, sowie die vom Scharfrichter gehaltenen herrschaftlichen Jagdhunde. Für die abgabefreien Sicherheitshunde bestand Maulkorbpflicht. Es wurden für alle Hunde Blechmarken mit Nummern ausgegeben, die am Halsband anzubringen waren. Für halb oder ganz steuerbefreite Hunde waren sie etwas teurer. Der Nachrichter hatte nicht markierte Hunde einzufangen. Fremde hatten ihre Hunde nicht auf die Straße laufen zu lassen; das sollte in Poststationen und Gasthäusern angeschlagen werden. Gleichzeitig wurde verfügt, dass der erste Wurf einer jeden Hündin zu ertränken ist.


    Alles klar? Deshalb Hundemarken aber keine Katzenmarken. Und natürlich wird die Steuer erhoben um die Kasse aufzubessern, haha, wer dachte denn schon an Zweckgebundenheit :rolleyes:


    Ok... die Hundesteuer diente der Eindämmung/Reduzierung der gehaltenen Hunde und damit der ausgesetzten/ Straßenhunde was wiederum der Tollwutbekämpfung diente.
    Arme Leute hielten sich zur Bewachung von Haus und Hof dann eher Gänse, die ähnlich effektiv aber steuerfrei waren und im Zweifelsfall auch noch gegessen werden konnten.
    Katzen wurden zur Ungezieferbekämpfung gehalten und waren daher vielleicht steuerfrei...

  • Ok, dann also noch mal ausführlicher hier:
    Wilde Hamster laufen in der Nacht Strecken von einem oder mehreren Kilometern, teilweise mit recht hoher Geschwindigkeit. Diesem Bewegungsdrang kann in den üblichen Haltungsanlagen nur unzureichend entsprochen werden. Dazu kommt, daß viele Käfige zu klein und nicht abwechslungsreich genug eingerichtet sind, so daß die Tiere aus Langeweile beginnen stereotype Bewegungsabläufe immer wieder auszuführen. Dazu gehört neben 'immer wieder die gleichen Strecken laufen' und Gitter nagen auch stundenlanges Rennen im Hamsterrad. Dieses Verhalten setzt Endorphine frei, nach denen die Tiere süchtig werden können.

    Vergiß nie...
    daß die Erde sich danach sehnt von deinen bloßen Füßen berührt zu werden,
    und daß der Wind es liebt in deinem Haar zu spielen

  • Ähm... verhaltensgestört. Ja. Diese stereotypen Verhaltensweisen zeigen viele Säugetiere wenn man sie nicht artgerecht hält. Pferde weben oder koppen. Elefanten weben. Große Raubtiere tigern auf immer gleichen Bahnen durch ihren Käfig. Schimpansen putzen sich wund.
    Was jetzt nicht heißen soll, daß Hamster die im Rad laufen gleich verhaltensgestört sind. Solange sie auch noch was anderes den lieben langen Tag tun ist ein Rad schon eine sinnvolle Maßnahme um den Bewegungstrieb zu befriedigen.

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  • Weben ist vor einem Zaun oder Tor zu stehen und von einem aufs andere Bein zu schaukeln. Die Mutter von meinem Elch war eine exzellente Weberin, wenn man die auf die Weide gestellt hat ist sie früher oder später zu einem Zaun gelaufen und fing an zu schaukeln.
    Koppen ist Luftschlucken. Die Tiere setzen die Schneidezähne auf den Krippenrand oder die Boxentür, drücken den Nacken hoch und schlucken Luft. Irgendwann rülpsen sie. Das setzt Endorphine frei und danach werden sie regelrecht süchtig. Echte Junkies schaffen es, frei zu koppen, dann ist das kaum noch abzustellen.
    Das Aufsetzen macht die Zähne kaputt und die geschluckte Luft führt zu Koliken.
    Ist ein Gewährsmangel, immer noch. Das heißt wenn dir wer so ein Pferd andreht und du das erst später merkst kannst du es zurückgeben.

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  • Manchmal versteht ich die Welt übrigens auch nicht. Warum ist Löwenzahn und eine Haselnuss (beides jetzt auch trocken) im Trockner? Wie kommt man auf die Idee sich dauernd die Schuhe und manchmal auch die Hose mitten auf der Strasse auszuziehen? Und wer lässt seine verfluchte Dreckstoele mitten vor unsere Garage kacken?

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  • :huh: 
    Was? Ehhh... Weil? Viele Leute zu faul sind vor die Tür zu gehen um Flieger zu gucken. Und nachdem alles auf digital umgestellt ist gibts auch nicht mehr genug Papier um Papierflieger zu bauen. Also.. APP . Ja. Und jeden Morgen steht einer auf... *Kopfschütteln*

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