Var'airthai_01

  • Var'airthai - hütender Stein


    Auf einer kleinen Anhöhe aus Felsen und Erdreich inmitten des singenden Waldes und tief in ihm verborgen führt ein unwegsamer Weg ein kleines Stücke hinauf zu dem Hügel, der aus den Bäumen des singenden Waldes wie eine mit Moos überwachsene Felsnadel heraussticht.


    Vor dem fast dreieckigen Eingang, der sich nach Osten ausrichtet liegt ein großer Findling, in seiner Mitte hat er eine Kuhle, in der sich Regenwasser sammelt. Efeuranken und Farne umsäumen den Eingang aus dem ein sanftes bronzefarbenes Licht kommt, dass sich nur des Abends, wenn die Kälte in den grauen verwitterten Stein zieht ins Grüne wandelt.


    Im Innern der eher kleinen Höhle befindet sich zwei natürliche Räume, die durch eine Art Rundbogen aus Stein getrennt sind. Felle liegen zu einer gemütlichen Schlafstatt aufgebahrt in dem einen und sind umsäumt von Wärmsteinen. In dem anderen steht ein Tisch und ein Stuhl, ein paar Kerzen, zahllose Nischen im Stein, in denen persönliche Güter gelagert sind. Nur wenige von ihnen geben kein mattes unwirkliches Licht ab. Trotz dieser beiden Möbelstücke am Rand der Höhle wirkt alles sonst naturbelassen. Ein paar Pflanzen werden von Licht in größeren Nischen genährt, irgendwo tropft eine kleine Quelle in ein Becken, aus dem man trinken kann. Es riecht nach Kräutern aber noch nach etwas anderem...Wildrosen.


    Die Höhle ist gut behütet, ein Schutzzauber lässt zwar hineinsehen sie aber nicht betreten. ((Bei Fragen PM an Tear))

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  • nach dem amonlondischen Manöver...


    Mit gemischten Gefühlen kehrte die Elbe in ihre alte... neue Höhle zurück, aktivierte die Wärmsteine und sorgte für wohnliche Ordnung, ehe sie sich ihrer Rüstung entledigte und nach ein wenig Meditation und einem Bad am Teich im singenden Wald ihr Lager aufsuchte. Auf den Fellen, inmitten vereinzelter Berichte, die ihr natürlich nur oberflächlich den Gedanken gestatteten, gut genug auf die Expedition nach Luxburg vorbereitet zu sein, wirkte sie grübelnd und hier und dort für sich verneinend.


    Die Wildelben und der Wunsch sie wiederzusehen und die sich daraus erschließenden Konsequenzen, die sie Ancalima mitgeteilt hatte...standen im klaren Widerspruch mit ihren Gefühlen für den Mondelben.


    Es hatte im Laufe des Manövers in keinem Augenblick das Gefühl in ihr gegeben, dass sie vorsichtig sein musste. Das Dunkle in ihr ruhte so sehr, dass sie sich sogar für wenige Momente dazu hingab zu denken, es könnte gegangen sein. Die Wärme zwischen ihnen sorgte wie eine unsichtbare Mauer mit dem Namen Geborgenheit für das Ausblenden ihres schadhaften Geistes.


    Ab und an, wenn ihre Gedanken zwischen den notwendigen Fakten auf Reisen gingen, lächelte sie und erinnerte sich an diese Harmonie...doch sie war noch immer geborgt und nichts Sicheres...aus bekannten Gründen, welche die Bhen nur all zu gern als das stetige "Hin und Her" bezeichneten... darüber hinaus waren zwischen den Worten...Worte gefallen, die sie nachdenklich stimmten - und letztlich hatten sie alle wieder mit ihm zu tun.


    Ivoreth... Malglin... er selbst...


    Dabei hatte sie sich doch geschworen, ihn aus ihren Gedanken zu verdrängen...Trolldeck, dass dies einfach nicht funktionieren wollte.

  • Nach einer weiteren Wache im Lager der Mondelben und Kassandras Besuch dort, betreten die Elbe und Kassandra nach einiger Zeit der Wanderung durch den singenden Wald tiefere Gefilde und letztlich den kleinen Hang, an dem der dreieckige Eingang zu ihrer Höhle liegt.


    Bevor Tear'asel jedoch die Höhle betritt und Kassandra hineinbittet, senkt sie kurz die schützenden Zauber, welche die Höhle vor Fremden schützt.


    Das innere ist behaglich warm durch die Wärmsteine und die Möbel scheinen wie von Baumformern hergestellt. in einem offenen Nebenraum liegen neben einer kleinen Quelle zahlreiche einladende Felle auf dem Boden, die ihr als Liegestatt dienen. Bücher dominieren die Nischen neben Kerzen und Kristallen und allerlei Dinge, wie sie viele Magier benutzen.


    Einer davon, wie ein Berkristall in seiner Form und Klarheit pulsiert sachte, als Tear daran vorbei geht und ihn kurz berührt, erklingt sehr leises bekanntes Geigenspiel.

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  • Kassandra schaut sich neugierig um.
    "Bist du umgezogen?", fragt sie.
    Die Aktivierung des Kristalls läßt sie seufzen.
    "Mach das doch aus. Wir machen nen Männerfreien Mädelsabend."
    Sie geht in die Fellecke und läßt sich dort nieder.
    "Nett hast du's hier..."

    Vergiß nie...
    daß die Erde sich danach sehnt von deinen bloßen Füßen berührt zu werden,
    und daß der Wind es liebt in deinem Haar zu spielen

  • Sie macht es nicht aus, übergeht Kassandras Anmerkung bezüglich des Geigenspiels schlicht.


    "Ja, die Hên Meneldû haben es versäumt mir mitzuteilen, dass sie eine Frau in mein Zelt einquartieren, die keine meines Volkes ist und das es bei ihnen normal ist, das Menschen die Orte der Meditation von Elben teilen. Das ist seltsam spricht aber für ihre Andersartigkeit zu jedwedem Elbenvolk das ich kenne."


    Tear'asel enzündet die letzten Kerzen, dreht sich dann und hat Kassandra in ihrem Rücken erwartet. Eine hochgezogene Augenbraue später und einen Blick in ihr Schlafgemacht und sie sieht die Bardin, die es sich sichtlich in den Fellen bequem gemacht hat. Mit einer fast lässigen Geste pustet sie das Feuer auf ihrer Zeigefingerkuppe aus.


    "Seltsamerweise geben sie sich so wissbegierig und neugierig und beobachtend, was andere Völker angeht, aus dem Willen heraus etwas über sie zu lernen... diese Mühe jedoch geben sie sich zu großen Teilen bei mir nicht. Nur Endúneath fragt ab und an nach."


    Dann wandet sie zur Quelle hinüber und füllt eine kleine silberne Kanne mit Wasser, Kassandra nach dem Eingießen in einen Becher, eben jenen reichen.

  • Kassandra guckt sie verblüfft an.
    "Sie haben WAS?!!"
    Sie nimmt den Becher fast automatisch.
    "Das ist nicht dein Ernst oder?"

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  • "Mit mir hat das nur in letzter Instanz etwas zu tun." Sie sieht Kassandra etwas nachdenklich an, ehe sie sich in die Felle kuschelt. "Ich denke darüber lieber nicht nach, es macht mich traurig einen Teil meines Volkes so zu sehen und die Tatsache, dass es auch so funktionieren kann... so anders und voller Regeln."


    Das Quellwasser genießt sie, es ist erfrischend und durch einen kleinen Zauber schmeckt es sogar einw enig nach Minze.


    "Das hier," und sie nickt zu den Höhlenwänden, die in einem sanften grünen Licht erstrahlen, das von den Wärmsteinen ausgeht, die Flechten und Wurzeln von Pflanzen, die hier hineinragen und die kleine Quelle im hinteren Teil mit dem natürlichen Becken in einer Nische, "entspricht mir mehr."

  • "Das ist auch mehr... du", grinst Kassandra. Sie nippt an ihrem Becher mit Wasser und schaut sich um.

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  • In einer Nische in dem Höhlenteil, wo Tear'asel schläft steht etwas im Schatten und aus dunklem braunen Holz bestehend, eine Harfe, etwa hüfthoch und mit einer siebenundzwanzig saitigen Bespannung.

  • Kassandra steht auf um das Instrument zu betrachten.
    "Seit wann hast du die?", fragt sie neugierig. Sie schaut sich die Harfe genau an, berührt sie aber nicht.

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  • Die Elbe folgt der Bardin mit einem Blick über den Rand ihres Wasserkrugs.


    "Seit einigen Monden erst... um ehrlich zu sein habe sie gefunden und sie neu bespannen lassen. Das Gefühl sie spielen zu dürfen gefiel mir, auch wenn sie es die meiste Zeit ablehnt, sich spielen zu lassen. Eine sehr zickige Arwen."


    Sie lächelt matt.

  • "Arwen?", Kassandra schmunzelt.
    "Darf ich?", fragt sie. Was auch impliziert, daß Tear das Geigenspiel ausmacht, Harfegegen Geige vertrug sich eher schlecht.

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  • "Sie hat noch keinen wirklichen Namen...Arwen bedeutet übersetzt so etwas wie Lady."


    Tear'asel stellt ihren Becher ab, erhebt sich und mit einer sachten Berührung über den Kristall verklingt das Endúneaths Geigenspiel.


    "Natürlich darfst du... aber am Stimmen wirst du nicht vorbeikommen. Harfen sind an sich schon sehr eigen, was Wetterumschwünge und Transport angeht aber diese jene hier... hat da ein paar besondere Eigenarten."


    Sie lächelt und nickt Kassandra aufmunternd und einladend zu, ihr einen kleinen Hocker zuschiebend, auf den sie sich setzen kann. Die Elbe selbst verharrt an einem Felsvorsprung, der als natürliche Raumtrennung zu ihrem Schlafbereich fungiert und lehnt sich dort an.

  • Kassandra schmunzelt und stellt ihren Becher weg.
    "Vielleicht solltest du sie Zicke nennen anstatt Dame..."
    Sie setzt sich auf den Hocker, schlägt ein paar Saiten an, dann noch ein paar, greift zum Stimmschlüssel. Legt zwei Klappen um, dann noch zwei.
    Sie beginnt das Instrument Oktave für Oktave durchzustimmen, testet immer wieder ob die Akkorde sauber sind - und ganz unmerklich wird aus dem Stimmen eine Melodie. Die sich sacht verändert
    Brian Borus Marsch, dann das Siriuslied...
    Irgendwann hält sie inne und die Saiten fest.
    "Sehr nett", lächelt sie und bläst auf die Kuppe des Ringfingers ihrer rechten Hand.
    "Wirklich... laß ihr etwas Zeit... die Saiten brauchen eine Weile ehe sie den Ton halten..."

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  • "Die Instrumente finden ihre Namen selbst, irgendwann wird sie sich schon kundtun," schmunzelt die Wildelbe sachte, dann nickt sie. "Sie bekommt ihre Zeiten glaube mir, sie ist eine gute Übung, was Geduld zu lernen angeht."


    Anschließend hebt sie irhe Finger und auch dort sind feine Abhärtungsspuren vom Spielen zu finden.


    "Ich vermag ein zwei Lieder zu spielen, mehr lässt mir die Zeit nicht. In erster Linie bin ich Wächterin, das hier ist immer nur nach der Schlacht." - jeglichen, gesteht sie sich lautlos zu.

  • "Ich hab auch nicht so viel Zeit wie ich mir wünschen würde...", Kassandra zuckt die Schultern.
    "Solange man dranbleibt ist das nicht schlimm."
    Sie setzt sich auf.
    "Du hast mir Alkohol versprochen", erinnert sie die Elbe dann mit blitzenden Augen.

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  • Wieder ein Schmunzeln, das kurz in ein Lachen übergeht, dann nickt die Elbe und wendet sich einer Nische im Wohnbereich, nahe des Eingangs zu. Dort holt sie eine filigrane Flasche hervor und bringt sie Kassandra.


    "Du weißt was Elverquist ist?"

  • "Ich habe eine vage Ahnung. Aber wir wollten uns betrinken. Und du hast nichts anderes da, sagst du.... Also werde ich es wagen müssen."
    Sie nimmt die kleine Flasche entgegen und betrachtet sie neugierig.
    "Vielleicht sollte ich dir wirklich einen Vorsprung lassen... Alleine trinken ist so... armselig. Und es macht fett."

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  • Tear'asel hatte nicht das Gefühl, dass Kassandra, mit dem Traumbeerenwein wirklich umgehen konnte, also versucht sie etwas anderes...


    "Elverquist wurde einmal einem Zwerg angeboten, der sich in einem Wettstreit mit einem Elben versuchen wollte.... es gab keine Überlebenden."


    Auf der anderen Seite...


    "Aber probiere...vielleicht reagierst du anders als der Zwerg darauf."


    Neugierig wie ein Wolf...stößt sie sich ab und lässt sich halb versetzt vor Kassandra nieder...erstens um die Harfe aufzufangen, zweitens um hautnah am Geschehen zu sein, falls sie es zu trinken beginnt.


    Eher beiläufig hebt sie ihre Hand formt eine Klaue, dreht das Gelenk und scheint dann etwas zu sich her zu winken. Aus der Nische mit den Bechern schweben zwei elbengefällige Kristallkelche heran, die eindeutig aus elanorischen Gefilden stammen.


    Angekommen nimmt Tear'asel sie in ihre Händen und lässt von Kassandra eingießen.

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  • "Zwergentöter?"
    Kassandra legt den Kopf schief und stellt die Harfe auf Seite. Auch sie will nicht, daß das Instrument bei dem nun folgenden zu Schaden kommt.
    Dann entkorkt sie die Flasche, richt kurz daran, nickt anerkennend und schenkt in beide Kelche ein. Einen reicht sie Tear'asel, den anderen behält sie in der Hand, Und nippt einmal kostend daran.

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