Malglins Haus 15

  • Thalion's Augen weiten sich. Eine Mischung aus Staunen und Resignation ist für den Aufmerksamen Beobachter in ihnen zu erkennen.


    "Thalion reicht völlig.", erwidert er schnell.


    *Eines Tages werden mich die Götter dafür strafen, ich weiß es!*, denkt er sich.



    "Vielen Dank, ich hoffe ich mache keine Umstände."


    Er betritt die Eingangshalle.

  • "Ich werde sie rasch fragen... Ihr könnt euren Mantel dort ablegen." Sie deutet auf eine Reihe Haken an der Wand, an denen schon Mäntel in verschiedenen Größen hängen und verschwindet dann flink durch eine angrenzende Tür.

    Vergiß nie...
    daß die Erde sich danach sehnt von deinen bloßen Füßen berührt zu werden,
    und daß der Wind es liebt in deinem Haar zu spielen

  • Thalion nutzt das Angebot und hängt die Winterkleidung an einen der Haken.


    Dann sieht er sich kurz um, während er wartet. Er betrachtet den Wandteppich und auch die Steinfigur auf dem Tisch etwas genauer.

  • Im schummrigen Licht wirkt die Figur auf ihrem Podest fast lebendig. Unglaublich detailgetreu sind Schuppen, Haare und Falten modelliert.
    Doch Thalion hat nicht lange Zeit den Gargoyle zu betrachten, die kleine Frau öffnet die Türe wieder durch die sie verschwunden ist.
    Sie strahlt Besorgnis aus.
    "Sie möchte euch sehen. In der Bibliothek. Bitte... bitte seid etwas achtsam..." Sie sieht aus als wolle sie noch mehr sagen, doch dann läßt sie es und öffnet nur die Tür für ihn.

    Vergiß nie...
    daß die Erde sich danach sehnt von deinen bloßen Füßen berührt zu werden,
    und daß der Wind es liebt in deinem Haar zu spielen

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  • Nachdem Golodion von Gutenböckig die Zeit seit dem Tanzball in dem nahezu fertigen Bau des hiesigen Aquamarins verbracht hat, kommt er ein paar Tage nach dem Ball an Kassandras Haus und klopft.

    (SL steht vor dem Zelt)"Ist Golo da?" "Ja, bin ich... Muss ich meine Schuhe wieder anziehen?" "Ja, solltest du..." "Mist."

  • Währenddessen betritt eine in einen grünen Mantel bekleidete Gestalt wieder die Küche und schüttelt sich, um die Kälte aus ihren Knochen zu vertreiben. Sie kniet sich vor den Ofen, legt ein Scheit Holz nach und schließt dann die Ofenklappe wieder.

  • Golodion wird von Ellemir eingelassen, und da die Haushälterin weiß, daß Kassandra diesen Gast sehnlichst erwartet, bringt sie ihn auch gleich zu ihr.


    Aus der Tiefe des Ofens schauen neugierig brennende Augen Alanis nach, als sie neue Nahrung in die Glut gelegt hat.

    Vergiß nie...
    daß die Erde sich danach sehnt von deinen bloßen Füßen berührt zu werden,
    und daß der Wind es liebt in deinem Haar zu spielen

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  • Alanis erwidert den Blick des Feuerelementars, ein kleines Lächeln legt sich auf ihr Gesicht, während sie sich wieder erhebt und ihre Hände der Hitze des Ofens entgegenstreckt.


    Die kurze Runde im Garten hat gutgetan, aber sie war offenkundig zu dünn angezogen. Bluse, Rock und Schultertuch reichen wohl selbst in diesem frühlingswarmen Winter nicht aus.


    Sie gähnt, streckt sich, dass die Knochen knacken und entdeckt dann den Rest heißen Wassers auf dem Herd. Ellemir hat offenkundig gerade Tee gekocht. Suchend blickt sie sich nach der Teedose um.

  • Eine kurze Suche befördert mehrere Dosen Tee zutage, sorgfältig beschriftet und außer Reichweite der Kinder verstaut.
    Überhaupt ist es recht einfach sich in der Küche zurechtzufinden, Ordnung und Struktur weisen darauf hin, daß Utensilien und Vorräte von mehr als nur einer Person regelmäßig genutzt werden, die es wohl alle zu schätzen wissen ihr Werkzeug immer am selben Platz wiederzufinden.

    Vergiß nie...
    daß die Erde sich danach sehnt von deinen bloßen Füßen berührt zu werden,
    und daß der Wind es liebt in deinem Haar zu spielen

  • Wenig später schwimmt wohlriechender und belebender Tee in einem kleinen Beutelchen in Alanis Becher und die Priesterin macht sich daran, den Kessel neu zu befüllen, falls Kassandras Cousine auch noch etwas trinken will.


    Sie nippt, nickt zufrieden vor sich hin und schickt sich dann an, nach oben in ihr Zimmer zu gehen, um sich umzuziehen.

  • Auf dem Weg fängt Kassandras Cousine sie ab.
    "Der Herr Thalion ist zu Besuch", sagt sie. "Er ist noch bei Kassandra in der Bibliothek, aber er hat auch nach dir gefragt..."

    Vergiß nie...
    daß die Erde sich danach sehnt von deinen bloßen Füßen berührt zu werden,
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  • Alanis blickt Ellemir erfreut an.


    "Thalion? Wie schön. Meinst Du er kommt gleich hinaus? Dann warte ich hier noch ein wenig."


    Mit einem schiefen Seitenblick betrachtet sie die Gargoyle-Statue, die in der Halle steht.

  • "Einmal tief und fest schlafen und alles ist wieder wie neu. Ich hoffe, du hast dich ebenso wieder gut erholt."


    Thalion richtet unbewusst und beiläufig seine Tasche, welche er an seiner rechten Seite trägt und die er fast immer bei sich trägt.


    "Ich bin hergekommen, weil wir kurz über das erlernen von Meditationstechniken gesprochen haben. Ich nehme an, du erinnerst dich."

  • Thalion greift sich an sein Kinn und streicht darüber.


    "Ich habe mir das nochmal durch den Kopf gehen lassen. Der Singende Wald ist für die ersten paar Male nicht der ideale Ort. Ich denke, für die ersten zwei, drei Male sollten wir einen möglichst ruhigen Ort wählen. Allerdings ist es letztlich Geschmacksache. Würdest du lieber in dem Wald meditieren?"

  • Alanis neigt leicht den Kopf hin und her.


    "Da magst Du Recht haben. Manchmal ist dort erstaunlich viel los und dann noch das Lied -." Sie legt kurz die Stirn in Falten. "Ein ruhiger Ort? Hast Du Vorschläge?"