Die Blutige Zeichnung (Die Geschichte)

  • Sie grinste ihm ungläubig hinterher:
    "und wieder legt ihr mir ein Wort in den Mund von dem ich nie sprach, aber ich finde auch keinen Sinn darin euch weiteres darüber zu sagen"
    sie wartete bis Talris an ihr vorbeiritt um ihr Pferd hinter das seine zu lenken.

  • Scrum ritt neben Ancalima:


    "Wie mir scheint, hat Nemsis eine hervorragende Ausbildung genossen", sagte Scrum mit reichlich Sarkasmus in der Stimme.
    "Man könnte fast glauben, dass sich Angis nur verkleidet hat, um Euch oder Talris auf andere Art und Weise auf Euer Unwissen aufmerksam zu machen.
    Mit Sicherheit muss hier noch viel Geduld aufgebracht werden, ansonsten bleibt es bald nicht mehr bei Worten."

  • Sie ritten noch einige Stunden, bis sie an eine Breite Schneise im Wald kamen, zur linken und rechten der Seite des Weges waren keinerlei Bäume. Nemsis brachte sein Pferd zum stehen und sprach.


    "Ab hier nun wird es keine Magie mehr geben, sowohl nicht die unsere als auch nicht die eure, wir betreten nun den inneren Kreis der Anlage. Wer von euch noch nicht sehbares mit sich führt, möchte diese Nun Sichtbar machen, sonst bleiben sie hier und können nicht weiter."


    Nach diesen Worten Ritt er langsam an der Schneise vorbei.


    Nervig welche bisher ohne weiteres im Astralraum ihnen folgen konnte, stand nur vor einer mächtigen und nicht durchdringbaren Barriere. Sie sah wie Nemsis sein Pferd vorwärtstrieb und dann war er verschwunden, so wie die anderen es auch taten.

  • Nervig erscheint und steht wie angewurzelt da....


    Und was ist mit mir??????


    Darf ich nicht weiter mitkommen????


    Mit erstauntem und ungläubigem Gesicht steht sie da und schaut zu Nemsis....

  • "Wenn ihr eure Reise auf zwei füssen und ohne Magie bestreiten könnt, so hindert euch keiner weiter mitzukommen." sprach Nemsis


    In diesen Kreis ist nur keine Magie vorhanden, der Rest ist Normal.

  • Hm... dann mag ich nicht mit... da kann ich mich dann ja gar nicht wehren....
    Ich hab ja kein schwert und auch kein Messer und sowieso... ne Gegend ohne Magie ist doof...
    Dann bleib ich hier....


    Kommt ihr denn wieder ???
    Und wenn, wann kommt ihr wieder ???

  • Connar verfolgte diesen Wortwechsel aus dem Hintergrund und fühlte sich mehr als unwohl. Er würde wohl nie hinter die Geheimnisse der Elfen und Elben und wem auch immer kommen. Er kannte viele elfen, einige waren sogar gute Freunde, aber sie waren ihm immer auch ein bißchen unheimlich. Vielleicht lag es nur daran, dass er einfach nicht verstand, über was die beiden da tatsächlich sprachen. Er verstand eigentlich fast nie etwas, wenn Elfen über derartige Dinge sprachen. Aber das war nun einmal so, es würde wenig Sinn machen, es zu versuchen, denn er war nun einmal kein Elf und Zauberei war ihm immer noch fremd. Scrum hatte zwar dafür gesorgt, dass er keine Angst mehr vor Magie hatte, aber den Respekt hatte er nie abgelegt, und das würde er wohl auch nicht.


    Er wunderte sich darüber, dass die Verletzung von Talris schon vergessen schien und fragte sich, welche Rolle dieser Nemsis wirklich spielte.
    Warum war er hier? Welche Verantwortung hatte er noch? Musste er sich diese Gedanken machen? War er nur hier, weil er seinem Schützling seine Hilfe zugesagt hatte? Wollte dieser seine Hilfe überhaupt noch? Er zweifelte selten an seinen Handlungen, aber diesmal schien das Ganze über seinen Horizont hinaus zu wachsen. Er sehnte sich danach, diese elende Hexe zu erwischen und ihr ein schnelles Ende zu bereiten und sich wieder um sein eigenes Land kümmern zu können. Die Assynther -er spuckte unverhofft aus, was seine Begleiter verwundert mit einer hoch gezogenen Augenbraue quittierten- mussten endlich von Yerodin vertrieben werden. Er sehnte sich nach einem Gegner, der fassbar war und der sich nicht mit etwas umgab, das er nur wenig Begreifen konnte.


    Connar teilte seine Gedanken leise seinem Freund und Berater Scrum mit, der nickte und mit einem Blick zu verstehen gab, dass er sich später dazu äussern würde. Er folgte gespannt dem Wortwechsel von Ancalima und Nemsis.


    Irgendwie hatte Connar das Gefühl, nicht so recht dazu zu gehören. Das behagte ihm nicht. Vielleicht lag es aber auch nur daran, dass er für gewöhnlich die Fäden in der Hand hielt, er war es nicht gewohnt, wenig zu wissen und der Situation damit eher hilflos gegenüber zu stehen.
    Er versuchte die trüben Gedanken ab zu schütteln, kam aber nicht umhin daran zu denken, was er einen Baum wohl fragen würde, wenn er die Gelegenheit dazu hätte. Das ließ ihn schmunzeln. Er konzentrierte sich auf Talris und arbeitet sich langsam zu ihm vor.
    "Wie fühlt ihr euch?, fragte er den Elfen und versuchte in seinem Mienenspiel zu lesen.

  • Sie hörte Scrums Worte und antwortete leise:


    "Ich bin froh ds ihr miene Ansicht teilt, ich dachte schon ich würde mir seine Impertinenz einbilden und den Gedanken Angis vor mir zu haben hatte ich in dem Wortwechsel auch bereits, vielleicht vertreten alle "Kinder Montralurs" diese Einstellung, was ich sehr bedaure, denn ich weiß nicht wie Talris sich dann vor diesem Volke profilieren soll." sie sprach nachdenklich weiter " wir sollten eng beieinander bleiben, wer weiß was uns noch für "Normale" Dinge in diesem Land erwarten"


    sie sah sich um


    "Wehrter Connar würdet ihr mir die Ehre erweisen und neben mir reiten, ich denke somit erfahre ich volle Sicherheit"


    Sie blickte ihm freundlich entgegen.


    Als sie hörte das Nervig nicht mit ihnen weiter reisen würde wurde ihr unwohl bei dem Gedanken sie hier zurück lassen zu müssen, wer weiß wann und ob wir tatsächlich zurück kommen würden.

  • "Gerne will ich eurem Wunsch nach kommen, aber überschätzt meine Fähigkeiten nicht! Hier suche ich eher die Nähe derer, die der magie kundig sind. Was vermag ich hier schon aus zu richten?!"


    Dennoch war höchste Wachsamkeit in seinem Gesicht zu erkennen.

  • "Nun so wie ich Nemsis verstanden habe wirkt auch Magie hier in diesem Kreise nicht, wir müssen uns auf unsere Sinne verlassen und hoffen das wir wenigstens zur gegenwehr fähig sind, falls tatsächlich etwas passieren sollte, aber es beruhigt mich schon der Gedanke nicht allein reiten zu müssen"

  • Man sah Talris nun zum ersten mal seit jeher eine böse Miene ziehen und die Gefährten anmahnend.


    "Hört auf euch zu streiten wie kleine Kinder die um beachtung ihrer Mutter ringen. Ich kann es nicht glauben. Ancalima.... seht ihr müsst offen für solche Sachen werden die Nemsis beschrieb. Ich könnte ebenfalls erzürnt über dies sein was mit die Bäume antaten, jedoch sehe ich ihre Reaktion als Schutz gegen meine Dummheit an jenem Ort.
    es ist in Ordnung wenn sich das Land verteidigt und ich werde dafür sorgen das ein jeder Baum und ein Jeder Vogel hier meine Friedfertigkeit kennenlernen wird, genauso wie ich jedem Menschen, Zwerg und sonstigem Wesen zeige das ich für ihr Wohl mich stark machen werde.


    Und ihr Nemsis... bei allem was euch Heilig ist beleidigt nicht meine Gefährten. Ich schätze eure Arbeit und ich schätze eure Loyalität, doch auch ihr werdet die Gunst gegenüber Fremden lernen. Wir verschließen uns ab sofort niemanden und werden unser bestes tun unser Land jedem zu zeigen. Jedoch auf Freundschaftliche Art. Nichts wird hier in Zorn beigelegt!


    Ich hoffe ihr habt es alle nun gehört. Wir sind eine Gemeinschaft und wir wollen alle nur das beste erringen und deswegen müssen wir einander vertrauen und uns gegenseitig stützen . "


    Hoffentlich würden sie es nun begreifen.


    Dann wandte er sich zu nervig....


    "Nervig? Wäret ihr so gütig auf uns zu warten? ..." dann flüsterte er leise ihr ins ohr "Ich weiss das ihr nicht mitkönnt, doch kann ich euch auch nicht einschleusen. Wärt ihr so nett?"

  • Nemsis, sah Talris verwundert an als er Sprach und während seinem reden wandelte sich seine Verwunderung und Bewunderung.


    "Verzeiht eure Lordschaft, ihr habt recht"


    Seine Miene die zuvor noch verbissen war wandelte sich jetzt in ein breites Grienen, er schien glücklich zu sein.

  • Hey Ihr da....


    Wenn ihr fertig seid mit dem geplapper über streiten und nicht streiten... dann geht endlich los damit ihr bald zurück seid... ich finde warten dooof

    Und da ich hier nicht rein kann und auch nicht will werd ich wohl warten...


    Übrigens Talris... passt auf Euch auf... und Ancalima... ihr auch...

  • Nach einer weiteren Halben Stunde ritt, machte der Weg eine Biegung, Nemsis stoppte davor und Sprach.


    "Nun meine Lordschaften, hinter dieser Biegung werdet ihr sehen was geschaffen worden ist. Bis hierher habe ich als führer begleitet, ab nun bin ich nur noch Architekt und werde euch alle Fragen beantworten soweit ich es Vermag."


    Nemsis kramte in seiner Tasche, er zog einen Wamms hervor und einen kleinen Hut, er stieg kleidete sich, stieg wieder auf sein Pferd und sprach:


    " Früher bevor der Rat sich gebildet hatte, zogen Menschen in diese Gegend, und bauten hier eine ihrer ersten Städte, Sie gab Platz für 5000 Bewohner, am Anfang müssen es wohl einzelne Stämme gewesen sein die hier Bauten, da sie nicht von innen nach aussen Bauten sondern von aussen nach innen, so blieb in der Mitte der Stadt ein gorßer Wald stehen, dieser wurde zunehmend kleiner je mehr sich die Stadt ausdehnte. Dann verließen die Menschen diese Stadt und durch ihre Lage wurde sie lange lange Zeit vergessen."

  • "Vor einigen Jahren dann" so sprach Nemsis weiter
    wurde die Stadt wieder entdeckt, der Rat beschloss sich hier nieder zu lassen, und so fingen wir an zu bauen, als dann aber bekannt wurde, das der neue Landesführer sich unter den Neuankömmlingen befinden würde und sich damit vieles ändern würde, beschloss man ihm hier einen Sitz zu bauen. In mitten des Landes, so das er für alle Montralurer gleich gut zu erreichen sei und das Geschehen gut im Blick halten konnte."


    Nemsiss zog aus seiner Satteltasche einen Block und einen Stift nahm sie in die Rechte Hand und sprach weiter.


    "So bauten wir die Stadt wieder auf und erweiterten und verzierten sie, dem kommenden Landesführer angepasst. Und nun werdet ihr hier hinter diese Kurve unser Werk sehen. Viele Rassen haben geholfen es zu erbauen. Tlaris, wenn ihr wollt so kommt neben mich und ich werde euch alles erklären."


    Nemsiss gab seinem Pferd leicht die Sporen und es ritt vorran.

  • Wissensgierig ritt er neben ihn " So sprecht werter Freund, doch bitte so das alle es mitbekommen. Ich glaube das es alle interessiert.
    Ihr sagtet viele Völker halfen es aufzubauen? Wie soll ich mich derer Erkenntlich zeigen?" Man sah ihm die Peinlichkeit an. "So viel tuen für einen einzigen? Das muss doch nicht sein. Voll Pein wäre ich wenn ich wissen würde das es Menschen gibt denen es nicht annähernd so gut geht.


    Ich will euch damit nicht beleidigen Nemsis, ich will dem Volke nicht den Eindruck erwecken ich baue große Werke für mich und lasse sie dafür hungern. Erzählt mir mehr vom Bau und von den Leuten die dran Teil hatten. Ist dort Platz, das sie mit dort wohnen? Ich würde mich freuen wenn ich ihnen ein dach über dem Kopf an meiner seite schenken könnte. Ebenfalls solltet ihr dort mit mir verweilen sollte es euch danach verlangen. Doch sprecht Nemsis, meine Neugier ist nun geweckt."

  • "Nun Talris, die Völker die hier mit arbeiten, bauten diese Stadt nicht für Euch , sie bauten es für Euer Amt. Zudem braucht Ihr Euch keine Gedanken zu machen, da Ihr ja nicht den Auftrag hierzu erlassen habt. Wir haben die Stadt erweitert, so dass sie nun 7000 Bewohner aufnimmt und wenn der letzte Stein sitzt, sind es mehr denn 10000. Von den Erbauern werden einige bleiben, andere werden wieder heimkehren. Ich werde bleiben, bis sie fertig gestellt ist und werde dann auch wieder zurück kehren."


    Er ritt die lang gezogene Biegung entlang, bis man sehen konnte, was bisher nur die wenigsten von ihnen gesehen hatten. Sie sahen ein Tal, so groß das man am anderen Ende nur grob erkennen konnte, was dort vor sich ging. Das Tal war kreisförmig, durch seine Mitte floss ein Fluss, welcher sich ein wenig schlängelte, sich dann spaltete und in den Bergen zur rechten und zur linken verschwand.


    An den Seiten des Tals, befanden sich Häuser, erbaut aus gutem Stein, mit Strohdächern und Ziegeldächern bunt gemischt. Manche hatten auch schwarze Schieferdächer. Breite Straßen durchzogen das Tal, welche man von hier oben gut einsehen konnte. Von ihnen teilten sich kleinere Straßen ab, welche rechts und links in die kleineren Wege führten. Es sah aus, wie ein großes Rad aussen herum mit Häusern. Große und kleine Wohnhäuser und Hallen, dann zum Inneren des Kreises ein großer Streifen grün. Hier waren gorße Obstgärten und Grünflächen angelegt. Nach den Obstgärten kamen wieder Häuser. Diese waren noch edler als jene, welche bereits im Aussenkreis standen. Man konnte Freibäder erkennen und große Götterhäuser, Hallen und Turnierplätze. Dann kamen wiederum Obstgärten. Hier im Tal trieben grade die ersten Bäume Blüten aus
    Dies war schon ein beeindruckendes Farbenmeer. Kaum vorstellbar wie die aussehen mochte, wenn die Bäume erst in voller Blüte ständen.


    Hinter den Obstgarten sah man vier große Türme. Diese überragten alle anderen Gebäude, welche sonst im Kreis standen. Sie waren teils verbunden durch große Gebäude, gegen welche die Stadien und Turnierplätze winzig erschienen.


    Gleich hinter ihnen kam der größte Garten der Stadt zum vorschein. Hier waren keine Obstgärten gepflanzt. Dort standen Bäume, die verschiedensten Bäume, bekannte und unbekannte.
    Ein großer Wald, welcher nur von drei großen gepflasterten Straßen durchzogen war.


    Doch in der Mitte stand das Herz der Stadt. Ein Baum - so groß wie ihn noch nie jemand gesehen hatte. Seine Krone war auf gleicher Höhe mit dem Oberrand des Gebirges. Stramme Wurzeln hielten ihn fest im Boden und gaben ihm Halt.
    In diesem Baum konnten die Reisenden Gebäude entdecken. Gebäude wie sie es aus der Heimat kannten, nur der Größe des Baumes angeglichen. Ein wahrhaftes Meisterwerk. Lange Treppen zogen sich um dem Stamm und Körbe mit denen Arbeiter und Lasten hinauf gezogen wurden konnte man sehen.



    Nemsis blickte Talris und die Gruppe an und sprach:


    "Hier seht ihr es. Das Prachtwerk Montralurs, gebaut von den Völkern Montralurs, erbaut für den Landesführer und jener die noch kommen mögen. Hier seht ihr die Schönheit Montralurs vereint. "


    Er blickte in die Gesichter der Gruppe um zu sehen wie sie reagierte.

  • Dieser Thread wurde geschlossen, bitte schreibt weiter in der Blutigen Zeichnung 2



    Anmerkung von scrum


    Lieber User,


    eine kleine Anmerkung Deines Moderators:


    Die Threads werden nur vom Moderator geschlossen. Dies habe ich auch gerne veranlasst, da dieses Kapitel offensichtlich abgeschlossen ist.
    Bitte achte zukünftig darauf und weise lediglich auf das Ende eines Kapitels hin, damit keine Mißverständnisse aufkommen.


    Mit freundlichen Grüßen



    Die Bereichs-SL