Die Blutige Zeichnung 5

  • Verzweifelt wandte er seinen Blick von ihr ab.
    "Fürst?....... Montralur?..... Avarion??........ Bitte hört auf. Ich verstehe kein Wort von dem was ihr mir erzählt." Er stand auf und war wackelig auf den Beinen.


    Talris ging einige Schritte durch die Gruppe. Sein Blick ging umher. Er musterte jedes Gesicht für sich und vernahm die Blicke eines jeden. Beobachtet kam er sich vor und hilflos.


    Er sah Yalandro, Darian, scrum und den Herzog, der ebenfalls verwirrt schien.
    Dann die Elben Aleyna, Ancalima und Tearasel. Vom gleichen Geschlecht schienen sie zu sein, dass erkannte er gleich, jedoch nicht wer sie alle waren.


    Er ging langsam Richtung Wald und hielt sich an einem Baum fest. Er weinte in der Stille weiter.


    Sein Blick hob sich zum himmel. *Wer bin ich.... was tue ich hier?"

  • Ancalima liess ihn gehen, sie wusste nicht wie sie ihm helfen sollte...sie verbarg ihr Gesicht in ihren über den Beinen verschränkten Armen...sie fühlte sich unendlich einsam...wusste Montralur wieviel es von ihr abverlangte....

  • Seine Aussage verwirrte sie noch mehr...*war es ihm unangenehm wenn ich ihm zu nahe komme* sie versuchte ihre Tränen zu bändigen und nahm etwas Abstand von ihm...was sollte sie nur tun...Ihr Herz trug schmerzliche Wunden...würde er je wieder das für sie sein was er war...was wenn er sie so wie er jetzt war nicht mehr lieben konnte..hunderte Gedanken stürmten durch ihren Kopf...dennoch hielt sie seine Hand fest umschlungen

  • Die Stunden vergingen, und die Nacht Endete und der Morgen begann.


    Immernoch war die Stimmung in der Gruppe sehr gespannt, wer schlafen konnte tat dieses doch waren es nur wenige.

  • Sie schien als erste wach zu werden. Als sie ihre Augen aufschlug wie aus schlimmen Träumen erwacht, erschien es ihr als würde ihr Hinterkopf explodieren. Instinktiv wollte sie mit der Hand dort hin fassen, doch dann bemerkte sie die Fessel, welche sie in ihrer Bewegungsfreiheit einschränkten...


    "...nicht..."


    flüsterte sie. Sie wußte nicht warum, es spielte auch keine Rolle, sie empfand die Fesseln wie etwas, das ihr die Luft zum atmen nahm. Tear`asel hasste es gefesselt zu sein, mehr als nur das, es versetzte sie schlicht weg in Panik.


    Fast automatisch begann sie still zu weinen, anders konnte sie ihrer momentanen Lage keinen Ausdruck verleihen...


    "...Denk nach...denk...nach..."


    wiederholte sie immer und immer wieder flüsternd und schaute sich um, um die Lage zu begreifen...


    wieder schien ihr Kopf zu explodieren und die Erinnerung an die letzten Stunden schnitten sich förmlich in ihre Gedanken...


    Mit einem Stöhnen sank sie zur Seite...


    wer bist du?...Tear`asel, aus dem Volk der Khel`Anhor
    wo bist du?....sie sah sich um, Montralur, irgendwo in Montralur


    ihre Tränen versiegten...


    wer sind die anderen hier im Lager? ...Ancalima, Connor, Yalandro, Srum...Aleyna und ...wo war Talris?


    Ihr Blick schweifte erneut umher...
    Dort hinten irgendwo zwischen den Bäumen...


    Sie schüttelte ihren Kopf....*d`hao pyr* eine kleine Flamme erschien an ihrem Finger...Ihre Augen auf die Fesseln gerichtet, begann sie vorsichtig die Stricke zu verbrennen.

  • In seiner Abwesenheit dachte er kurz nach.


    *DER WOLF!* er drehte sich um und suchte nach ihm. Doch er fand an seiner Stelle nur Tear gefesselt wieder. Er sah wie sie gefesselt war und ihre fesseln angefangen haben zu brennen.


    Er ging vorsichtig zu ihr rüber. Seine Augen wurden klein. Vorsicht war in seinem Gesicht geschrieben.


    "Seit ihr eine Gefangene?" er schaute in die Runde und mahnte acht zu geben. "Was macht ihr da? Und wo ist der Wolf hin?"

  • In ihrer Konzentration gestört versiegte das Feuer an ihren Fingern und auch die Fesseln hörte auf zu kokeln.


    Ihre Augen waren verweint und glänzten in der Dunkelheit vor Tränen. Sie sah nach oben...


    Sie hob ihre gefesselten Arme ein Stück nach oben, so das Talris sie sehen konnte...Durch ihre Bewegungen und ihre Befreiungsversuche hatte sich die Kordel in ihre HAut geschnitten und ein feiner Blutbach lief an ihren Händen hinunter...



    "Wie es scheint bin ich eine Gefangene..."


    flüsterte sie bedrückt und blickte in seine Augen. Über den Rest seiner Fragen schwieg sie, was hätte sich auch antworten können, das er verstand...

  • Yalandro hatte nicht schlafen können und wurde durch Bewegung im Lager nun aufgeschreckt.
    Talris stand bei Tear´asel, die die gefesselten Hände zu ihm hoch hielt.
    Er trat zu den beiden hinzu.


    Tear´asel, könnt ihr mir versichern, daß ihr keine Gefahr mehr für uns darstellt und erklärt mir, was diese Nacht mit euch geschah und ich werde euch sofort die Fesseln abnehmen.

    Wenn mehr von uns Heiterkeit, gutes Tafeln und klingende Lieder höher als gehortetes Gold schätzen würden, so hätten wir eine fröhlichere Welt.




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  • Er verspürte Mitleid mit ihr. Mit dem Rücken zu den anderen, öffnete er die Fesseln ein Stück so das ihre Hände nun eine gewisse bewegungsfreiheit hatten.


    "Auch ein Gefangener sollte nicht den schmerzen erliegen. "


    "Ihr seit also der Wolf. Unbegreiflich wie sich jemand in ein Tier verwandeln kann. "


    Er sah sie noch kurz an wie sie da lag und gab ihr was von seinem Wasser. "Ihr solltet tun was sie wollen, wer weiss was sie mit euch vorhaben."


    DAnn stand er auf und packte seine Sachen zusammen.

  • Und was habt ihr vor Talris?

    Wenn mehr von uns Heiterkeit, gutes Tafeln und klingende Lieder höher als gehortetes Gold schätzen würden, so hätten wir eine fröhlichere Welt.




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  • "Habt ihr denn alle den Verstand verloren?"


    fragte die Elbe plötzlich in die Runde und kam trotz ihrer Fesseln, wenn auch ein wenig mühselig auf die Beine...


    Sie stand da und blickte erst zu Yalandro, dann zu Talris und ihre Augen sprühten erneut vor Wut.

  • "Ich..... ich hoffe etwas zu finden. Entschuldigt meine unfreundlichkeit vorhin. Ich denke ihr seit nicht die für die ich euch hielt.
    Vieleicht kenn ich euch sogar und umso mehr muss ich nun aufbrechen.


    Ja das habe ich junge elbe...."

  • "Du wirst nirgendwo hingehen Talris...!"


    Sie wirkte in ihrer Hilflosigkeit mit den Fesseln, dennoch entschlossen ihn nicht fortgehen zu lassen...


    "Yalandro, macht mir sofort die Fesseln los!"


    Ihre Bitte wurde eindringlicher, als sie Talris Absichten bemerkte.

  • Mir scheint wir sind alle etwas verwirrt.
    Wollen wir nicht warten bis die anderen erwacht sind und uns dann gemeinsam beraten.


    Aber bis dahin nehme ich euch schonmal die Fesseln ab Tear´asel. Mir scheint das nun nicht mehr sinnvoll. Ihr seid Gewiss keine Gefangene und ihr seid es nie gewesen.
    Es diente eurem und unserem Schutz und war wohl von Beginn an nicht richtig überlegt.
    Verzeiht!
    Yalandro durchtrennte die Fesseln.

    Wenn mehr von uns Heiterkeit, gutes Tafeln und klingende Lieder höher als gehortetes Gold schätzen würden, so hätten wir eine fröhlichere Welt.




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  • Zumindest ließ er für einige Minuten das Packen sein...sie wartete nicht ab bis Yalandro ihr die Fesseln abnahm, dankte ihm aber während sie sprach nickend.


    "Ist dir vielleicht in den Sinn gekommen, das irgendetwas an dir nicht stimmt Talris?"


    Die Kopfschmerzen machten sie fast besinnungslos, so sehr schmerzten sie...


    "Das du inmitten diese Leute, die dich anscheinend sehr gut kennen und dich ...lieben...sehr viel besser aufgehoben bist, als das du mit einem Gedächtnisverlust allein in die Wildnis aufbrechen solltest..."


    Sie strauchelte, ihr Gleichgewichtssinn war noch nicht mit ihrer Erwachen zurückgekehrt...Ihr wurde übel...


    "Wäge ab Liebster, was wirklich besser ist..."


    das letzte kam nur noch flüsternd über ihre Lippen, dann sank sie hin und versuchte sich nicht zu übergeben...

  • Ich glaube mitlerweile, daß diese Fesseln uns dann eh nichts nützen würden.
    Also warum soll ich sie in dieser unangenehmen Lage belassen.

    Wenn mehr von uns Heiterkeit, gutes Tafeln und klingende Lieder höher als gehortetes Gold schätzen würden, so hätten wir eine fröhlichere Welt.




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  • "Wieso nennt ihr mich Liebster? Ihr versteht es einfach nicht. Wenn ich euch kennen würde, könnte ich euch vieleicht vertrauen. Doch seit dem ich euch seit dieser nacht sehe, wird mir nur schaden zugefügt.


    Und nun sagt ihr ich soll euch vertrauen. Wie könnte ich? Sorgt euch nicht um mich sorgt euch um euer Vorhaben. Mir bleibt keine Zeit, will ich wissen wer ich war und der werden den ihr anscheinend alle kennt.


    Denn finde ich nicht das Kraut welches mich heilt bin in 5 Tagen, so werde ich immer so fürcht ich in dieser Gestalt bleiben. So sagte es mir zumindest ....... ein bekanntes Gesicht......


    Also wenn ihr mir helfen wollt, macht mir platz!"